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Wir veröffentlichen die folgenden Artikel mit freundlicher Genehmigung der entsprechenden Organe. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle ausdrücklich. Die Quellenangabe finden Sie jeweils am Ende des Artikels.

Ein kräftiges Ständchen zum 100. Geburtstag

MGV Aschendorfermoor sang für Wolbert Engeln

Ein kräftiges Ständchen zum 100. GeburtstagPapenburg (bjd) - 73 Jahre lang war Wolbert Engeln aktiv im Männergesangverein (MGV) Aschendorfermoor. Heute "lässt" Engeln nur noch singen. Das hat er sich zu seinem 100. Geburtstag auch verdient.

Einen herzlichen und musikalischen Glückwunsch zum 100. Geburtstag überbrachten Wolbert Engeln (sitzend) die Sänger vom MGV Aschendorfermoor sowie Stellvertretender Bürgermeister Burkhard Remmers. B.-Dieckmann-Foto

Mit einem kräftig intonierten "Herzlichst gratulieren wir" und weiteren Stücken aus dem umfangreichen Repertoire überbrachten ihm am Donnerstagabend die Sangesbrüder vom MGV um Dirigent Günter Siepker und den Vorsitzenden Hermann Stevens die besten Glückwünsche musikalisch.

"Onkel Wolli", wie er von den Sängern meist nur genannt wird, ist ein Original: Seit 86 Jahren ist er Mitglied beim MGV Aschendorfermoor, trat 1924 im Alter von 14 Jahren ein – damit ist er in Deutschland Rekordhalter, wurde dafür bereits im vergangenen Jahr geehrt, obwohl er da "erst" die 85-jährige Chormitgliedschaft erreicht hatte. Noch bis vor 10 Jahren sang Wolbert Engeln mit im 2. Bass.

Zum 100. Geburtstag gratulierten nun ebenfalls Hans Klein Gebbink, Vorsitzender des Kreischorverbandes Emsland-Grafschaft Bentheim, sowie Hans-Jürgen Ollech, Präsident des Chorverbandes Niedersachsen-Bremen, der in einem Glückwunschschreiben an Engeln betonte, "dass keiner so gut beweist wie Du: Gute Musik verlängert das Leben." Und einige Zeit muss ja auch noch hinzukommen für den Jubilar, der im Johannesstift lebt.

So sprach MGV-Vorsitzender Hermann Stevens bereits die Einladung zum Herbstkonzert des Chores am 5. 9. in der Stadthalle aus, bei der "Onkel Wolli" als Ehrengast natürlich herzlich willkommen sei. Und Papenburgs stellvertretender Bürgermeister Burkhard Remmers wusste nicht nur zu berichten, dass Engeln derzeit der viertälteste Einwohner der Fehnstadt sei – sondern auch, "dass zum 120. Geburtstag der Bundespräsident zu Besuch kommt und gratuliert."

Bis dahin hat "Onkel Wolli" sich sicherlich auch von den Feierlichkeiten zum "Hundertsten" erholt. Eins aber steht für ihn fest: "So einen Trubel will ich jetzt nicht jedes Jahr mitmachen."

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Quelle: EL Kurier Papenburg
Autor: (bjd)
Veröffentlicht am 20.06.2010
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"Der erste Tag im neuen Leben"

Der erste Tag im neuen Lebenploc Papenburg. Seinen 100. Geburtstag hat der Papenburger Wolbert Engeln gestern gefeiert. Zum Gratulieren kamen unter anderen der stellvertretende Landrat Josef Fening und Burkhard Remmers, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Papenburg. Zum 100. Geburtstag von Wolbert Engeln gratulierten (von links) Heinrich Walker, Leiter des Papenburger Johannesstifts, Josef Fening, Burkhard Remmers sowie Pflegedienstleiterin Anna Strohschnieder-Tammen.

Engeln ist damit seit gestern laut Remmers der viertälteste Bewohner der Kanalstadt. Trotz schlechter Phasen in den vergangenen Monaten, in denen es ihm gesundheitlich nicht so gut ging, war der 100-Jährige während seiner Geburtstagsfeier im Papenburger Johannesstift frohen Mutes und gut gelaunt. "Das ist der erste Tag in meinem neuen Leben. Die ersten hundert Jahre habe ich schon. Jetzt kommen die nächsten 100 Jahre", scherzte Engeln.

Die Vereinskollegen vom Papenburger Vogelzuchtverein sowie vom Männergesangverein Aschendorfermoor von 1922 gratulierten ihm mit bunten Schildern zu seinem Ehrentag.

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Quelle: Ems-Zeitung
Autor: Tanja Plock
Foto: Tanja Plock
Veröffentlicht am 18.06.2010
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"Onkel Wolli" wird 100

Heute vollendet der Ehrensänger sein 100. LebensjahrPapenburg. Der Fernseher läuft. WM-Fußball. Wie fast immer und überall in diesen Tagen. Wolbert Engeln hat sein Nickerchen nach dem Mittagessen beendet. Auf dem Tisch in seinem Zimmer im Papenburger Johannesstift hat er einen WM-Spielplan ausgebreitet. Fußball ist Engelns zweite große Leidenschaft. Die erste ist das Singen. Und wie. Der Papenburger ist seit 86 Jahren Mitglied im Männergesangverein (MGV) Aschendorfermoor von 1922. Dass eine derartige Vereinstreue im Deutschen Chorverband (DCV) einmalig ist, hat ihm der DCV bereits vor exakt einem Jahr anlässlich seines 99. Geburtstages in Form einer Urkunde bescheinigt. Heute wird Wolbert Engeln 100.

Seit 86 Jahren hält Wolbert Engeln dem MGV Aschendorfermoor die Treue. Heute vollendet der Ehrensänger sein 100. Lebensjahr. Unser Bild zeigt ihn mit dem MGV-Chronisten Hans Koop (links), Tochter Helen Trumpf und Neffe Gerd Engeln, der ebenfalls MGV-Mitglied ist. Foto: Gerd Schade

Heesters auf der Spur

Wenn die Bezeichnung "Urgestein" im Zusammenhang mit der öffentlichen Würdigung treuer Vereinsmitglieder jemals zutrifft, dann auf "Onkel Wolli", wie die Weggefährten im MGV ihren Ehrensänger liebevoll nennen. Ohne Unterbrechung gehört Engeln dem Chor an, dem er anno 1924 als 14-Jähriger beigetreten ist. Bis vor zwölf Jahren hat Engeln sogar selbst noch aktiv im MGV mitgesungen. "Singen ist seine Passion. Noch heute summt er manchmal mit, wenn er bei einer Musiksendung im Fernsehen eine Melodie erkennt", sagt Engelns Tochter Helen Trumpf. "Johannes Heesters singt schließlich auch noch", fügt der Altersjubilar hinzu. Heesters ist mit 106 Jahren der älteste aktive Unterhaltungskünstler der Welt. Und auch, wenn er es nicht direkt sagt, lässt sich Engelns Mimik im Hinblick auf Heesters – wenngleich nicht ganz ernst gemeint – durchaus so deuten: Was der kann, kann ich schon lange.

Wolbert Engeln spricht kurz vor seinem Ehrentag nur wenig. "Er ist aufgeregt", sagt seine Tochter. Sie berichtet, dass er gerne im Wintergarten des Johannesstifts sitzt, in das er vor drei Jahren gezogen ist. "Von dort aus beobachtet er den Gärtner und verfolgt den Wechsel der Jahreszeiten."

In der Festschrift zum 75-jährigen Bestehen des MGV (1997) erinnert sich Engeln in einem Gespräch mit dem Vereinschronisten Hans Koop an seinen Eintritt in den Männergesangverein. "Ganze 14 Lenze zählte ich, da nahmen meine Brüder mich mit zum Gesangverein." Er habe damals – im August 1924 – noch seine kurze Knabenhose getragen, als er mit seinen drei älteren Brüdern zur "Waldlust" stolziert sei, dem Vereinslokal des MGV. Der Chorleiter war seinerzeit der Schullehrer Köhne. Angefangen hatte Engeln als zweiter Tenor, wechselte dann aber in den zweiten Bass. "Ich fand Gefallen an dem Gesang und an der Gemeinschaft", wird er in der Chronik zitiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe er sich im Kreise der Sangesbrüder die Sorgen von der Seele singen können. Auf diese Weise habe er die schwere Zeit in sowjetischer Kriegsgefangenschaft, aus der Engeln 1948 zurückkehrte, und die enormen finanziellen Probleme in der Nachkriegszeit verarbeiten können.

Zeit zum Fußballgucken

"Onkel Wollis" Freude an deutschem Liedgut ist bis heute ungebrochen. Das wird auch der Männergesangverein würdigen, wenn er seinem Ehrensänger heute einige Geburtstagsständchen darbietet. "Wir pflegen nach wie vor das Liedgut aus dem Repertoire von früher", betont MGV-Chronist Koop.

Wenn der Geburtstagstrubel vorbei ist, hat Wolbert Engeln wieder mehr Zeit zum Fußballgucken. Morgen will er auf jeden Fall das zweite WM-Spiel der Deutschen sehen. Den Auftritt der Löw-Elf gegen Australien hat der Papenburger verpasst. Die Anstoßzeit am Sonntagabend war ihm zu spät. Am Freitag stehen die Chancen besser, denn der Anpfiff erfolgt bereits um 13.30 Uhr. Das Nickerchen nach dem Mittagessen muss dann gegebenenfalls warten.

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Quelle: Ems-Zeitung
Autor: Gerd Schade
Veröffentlicht am 17.06.2010
© Ems-Zeitung
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Goldene Ehrennnadel für Hermann Droste

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Quelle: Ems-Zeitung
Veröffentlicht am 03.04.2010

Goldene Ehrennadel für Bernhard Heyen

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Quelle: Ems Zeitung
Veröffentlicht am 04.03.2010

 

Führungswechsel - Stevens tritt in Koops Fußstapfen

jhv2010Aschendorfermoor (mm) - Führungswechsel im Vorstand des Männer-gesangvereins: Nach 5 Jahren kandidierte Hans Koop (Mitte) nicht erneut für das Amt des Vorsitzenden. Er hatte diese Entscheidung bereits im Vorjahr angekündigt. Koop bleibt dem Vorstand als Chronist erhalten. Die Mitglieder dankten Koop bei der Generalversammlung mit stehenden Ovationen für sein Engagement. Insgesamt 25 Jahre war Koop im Vorstand tätig. Bereits 2 Jahre nach seinem Eintritt in den Chor übernahm er für 6 Jahre den Posten des 1. Schriftführers. Es folgte – nach einer Pause – das Amt des stellvertretenden Liedervaters, bis er zum Vorsitzenden gewählt wurde. Koops Nachfolge tritt Hermann Stevens (r.) an. Dirigent Günter Siepker gratulierte zur Neuwahl.

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Quelle: EL Kurier Papenburg
Autor: mm
Veröffentlicht am 13.01.2010
© EL Kurier Papenburg
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"Historische Wachablösung"

Aschendorfermoor (mm) Ehrenliedervater Bernd Heyen sprach auf der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins (MGV) Aschendorfermoor von einer "historischen Wachablösung". Gemeint war der Führungswechsel im Vorstand des MGV. Nach fünf Jahren kanidierte Koop nicht erneut für das Amt des Vorsitzenden. Er hatte diese Entscheidung bereits im Vorjahr angekündigt. Seine Nachfolge tritt Hermann Stevens an. Koop selbst bleibt dem Vorstand als Chronist erhalten.

Die Mitglieder dankten Koop mit stehenden Ovationen für sein Engagement. Zuvor hatte Heyen an die Arbeit des scheidenden Vorsitzenden erinnert. Insgesamt 25 Jahre lang war Koop im Vorstand tätig. Bereits zwei Jahre nach seinem Eintritt in den MGV Aschendorfermoor übernahm er für sechs Jahre den Posten des ersten Schriftführers. Es folgte - nach einer Pause - das Amt des stellvertretenden Liedervaters, bis er zum Vorsitzenden gewählt wurde. "Hans Koop hat viel geleistet", sagte Heyen weiter. Als Beispiel nannte er die Restauration des Kriegerehrenmales, die auf Koops Initiative zurückzuführen sei. Dank seines Engagements habe der Verein eine "beeindruckende Bilanz vorzuweisen", unterstrich der Aschendorfer Ortsbürgermeister Hans-Michael Goldmann.

jhv2010-1Wahlleiter Uli Nehe betonte, dass Koop sein Amt "mit Leib und Seele" ausgeübt habe und überdies ein "hervorragender Repräsentant" gewesen sei. Nehe zeigte sich davon überzeugt, dass die neue Mannschaft den Teamgeist und die Harmonie weiterführen und -leben werde.

Zur Wahl des neuen Vorstandes stellte sich ein komplettes Team zur Verfügung. Daher fand auch ein kollektive Abstimmung statt, bei der sich nur ein Mitglied enthielt. Demnach setzt sich der neue Vorstand wie folgt zusammen: Hermann Stevens (Vorsitzender), Thomas Albers (erster Liedervater), Tono Kramer (zweiter Liedervater), Hartmut Klevorn (erster Schriftführer und Pressewart), Rolf Kracke (zweiter Schriftführer), Dieter Rosendahl (erster Kassierer), Hermann Meyer (zweiter Kassierer und zuständig für die Internetpräsenz), Günter Nee (Ansprechpartner der neuen Sänger), Alfred Schulte (Ansprechpartner der fördernden Mitglieder), Hans Koop (Chronist) und Jan Evering (Requisiteur).

Stevens erklärte nach seiner Wahl, den Schwerpunkt der Vorstandsarbeit weiter in die Werbung neuer Mitglieder zu legen - vor allem auch in Hinblick auf das 90-jährige Jubiläum im Jahr 2012. Im Besonderen wies Stevens auch auf die neue Internetseite des MGV hin, die von Hermann Meyer in "unermüdlicher Arbeit und in vielen Arbeitsstunden" gestaltet worden sei.

Mit der goldenen Vereinsnadel des MGV für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Klaus Thieke geehrt. Die silberne Nadel ging an Thomas Albers. Treueste Sänger im abgelaufenen Vereinsjahr waren Michael Sandmann und Jan Nee, die an 69 beziehungsweise 66 von insgesamt 71 Veranstaltungen teilgenommen hatten. Auch den langjährigen fördernden Mitgliedern wurde gedankt. Hans Doesken, Werner Nee und Alfred Schulte konnten für ihre zehnjährige Unterstützung die bronzene Nadel in Empfang nehmen, während Hermann Seehaver für seine 25-jährige Treue als förderndes Mitglied mit der silbernen Nadel ausgezeichnet wurde.

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Quelle: Ems-Zeitung
Autor: Klaus Dieckmann
Fotos: Hans Christen
Veröffentlicht am 12.01.2010
© Ems-Zeitung
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