Aktuelle Seite: HomeÜber unsGeschichteChronik 1960 - 1969
Man verliert die meiste Zeit damit, das man Zeit gewinnen will

© John Steinbeck

 

Die Kriegergedächtnisstätte wird in den 60er Jahren durch ein Wegekreuz ersetzt

Im Jahre 1963 wurde das Vereinsleben wieder einmal von der Kriegergedächtnisstätte beherrscht. Durch Verlegung eines Weges musste ein neuer Standort gesucht werden. Das Mauerwerk der Klause war ohnehin durch Kalksulfat derart zersetzt, dass an sich entschloss, bei dieser Gelegenheit die Klause durch ein Wegekreuz zu ersetzen. Zusammen mit dem Schulleiter Otto Rust gingen einige Sangesbrüder daran, die 1925 unter großen Opfern erbaute Gedächtnisstätte abzureißen. Unter ihnen waren u.a. Bernhard Engeln, Gerhard Engeln, Hermann Post und Heiner Engeln. Mit dem anfallenden Bauschutt füllte man die gröbsten Schlaglöcher des Stindtsweges auf.

Die Inneneinrichtung der Klause und eine in dem gemauerten Podest des Holzkreuzes gefundene Metallbüchse mit verschiedenen Münzen lagerte man zuerst auf dem Dachboden der Moorschule ein. Die Tafeln mit den eingeschnitzten Namen der 16 Gefallenen aus dem Aschendorfer- bzw. Bokelermoor hängen heute in der Gedächtnisstätte Aschendorf. Die anderen Gegenstände sollen dem Heimatverein Papenburg übergeben worden sein.


015 015 bild-017Otto Rust, Jan Müller und Bernhard Heyen befassten sich nun mit dem neuen Denkmal. Der Bildhauer Wenge aus Lathen übernahm den Auftrag für 2.500 DM das Kreuz zu schaffen. Der Standort war auch bald geklärt. Die Familie Johann Norda stellte das der früheren Klause gegenüberliegende Eckgrundstück unentgeltlich zur Verfügung.

Am Totensonntag des Jahres 1963 erhielt das neue Denkmal durch Pfarrer Albers aus Papenburg den kirchlichen Segen. Der Leiter der Schulgemeinde Otto Rust sagte in seiner Festrede: „Jeder, der an diesem Kreuz vorbeikommt, möge der zahlreichen Toten, die in zwei Weltkriegen ihr Leben ließen, gedenken“. Die Bevölkerung sei es gewohnt, an dieser Stelle „den Hut zu ziehen“, meinte Hauptlehrer Rust. Er bat die Gläubigen, das Kreuz durch eine Ehrenbezeichnung zu grüßen. Das Orchester der Mittelschule Aschendorf und der Männergesangverein Aschendorfermoor gestalteten die Feier. Das Denkmal trägt am Sockel die Inschrift:

„DEN OPFERN ZWEIER WELTKRIEGE GEWIDMET“

 

 

 Pfarrer Albers von der St. Antonius-Gemeinde bei der
 Einsegnung des Denkmals

 


Das kulturelle Vereinsleben der 60er Jahre

Der Dirigent Otto Rust musste aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Dirigent niederlegen. In den 13 Jahren seiner Tätigkeit hatte er vieles für den Verein erreicht. Auf einstimmigen Beschluss des Vereins wurde er zum Ehrendirigenten ernannt. Der Liedervater Hermann Koop konnte als Nachfolger Bruno Schwanz für das Amt des Chorleiters gewinnen.

 

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Der MGV Aschendorfermoor 1962, 40 Jahre nach der Gründung
Stehend v. lks.:
Gerh. Rosema, Wilh.Schmitz, Bernh. Engeln, Klaus Terfehr, Albert Többens, Kurt Abheiden, Hans Koop, Jos. Weiland, Heinr. Koop, Heinr. Engeln, Gerh. Nee, Heinz Engeln, Joh. Walker jun., Heinr. Walker, Gerh. Walker, Joh. Müller, Bernh. Springfeld
Sitzend v. Lks.:
Alb. Weiland, Joh. Behrens, Joh. Walker sen., Gerh. Lange, Otto Rust, Herm. Koop, Wolbert Engeln, Gerh. Springfeld, Hermann Engeln

 

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